IOZK Arbeitsgruppe berichtet über die Effekte der multimodalen Immuntherapie bei einem Ponsgliom mit Hilfe der Analysemethode Flüssigbiopsie.

An der George Washington Universität in Washington D.C. fanden am 11. April die GW Research-Days statt. Dort berichtete die Arbeitsgruppe von Roger J. Packer und Javad Nazarian (Children’s National Health System, Washington / George Washington University / IOZK) über die Effekte der multimodalen Immuntherapie bei einem Ponsgliom mit Hilfe der Analysemethode Flüssigbiopsie.

Ponsgliome sind inoperable Tumore, die im unteren Teil des Hirnstamms auftreten, vor allem Kinder sind betroffen. Bisher wird die Verlaufsdiagnostik bei Hirntumoren durch bildgebende Verfahren (MRT) durchgeführt. Auf der neuen Plattform der „Liquid Biopsy“ möchte man nun genauere Untersuchungsergebnisse gewinnen, die nicht durch das Phänomen der Pseudoprogression fehlgedeutet werden können. Die Experten berichten über einen starken Abfall der molekularen Tumorantigene (Allelfrequenz der H3F3A-Mutation) unter dem Therapieprinzip, das am IOZK angewandt wird. Sie haben die Hoffnung, mit dieser Untersuchungsmethode noch genauere Hinweise auf den Krankheitsverlauf zu erhalten und wie die Therapie anspricht.

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