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Artikel der IOZK Arbeitsgruppe im Fachorgan: „Austin Oncology Case Report“

Die IOZK-Arbeitsgruppe publizierte einen wissenschaftlichen Artikel im Fachorgan „Austin Oncology Case Report“. In dieser Arbeit wurden retrospektiv Patienten mit Glioblastom im Rahmen individueller Heilversuche untersucht – unter der tumorspezifischen Immunmodulation mittels modulierter Elektro-Hyperthermie in Kombination mit onkolytischer Virotherapie – zusätzlich zur Chemotherapie mit Temodal. Die adjuvante Therapie gibt Hinweise auf einen besseren Therapieeffekt, wenn neben der Chemotherapie auch noch eine immunologische Therapie durchgeführt wird, die den immunogenen Zelltod der Tumorzellen induziert. Die Biomarker, die Hinweise darauf geben, wurden hier nachgewiesen.

Die Daten legen nahe, dass die Kombination von Hyperthermie und Virotherapie während der Therapie mit Temodal offensichtlich Vorteile bringt, was die Verbesserung des Gesamtüberlebens betrifft. Während die Behandlung mit Chemotherapie nur eine Wirksamkeit bei den sich teilenden Tumorzellen zeigt, wird mit dieser zusätzlichen Methode der immunogene Zelltod unabhängig von der Teilung erzeugt.

 

IOZK Arbeitsgruppe berichtet über die Effekte der multimodalen Immuntherapie bei einem Ponsgliom mit Hilfe der Analysemethode Flüssigbiopsie.

An der George Washington Universität in Washington D.C. fanden am 11. April die GW Research-Days statt. Dort berichtete die Arbeitsgruppe von Roger J. Packer und Javad Nazarian (Children’s National Health System, Washington / George Washington University / IOZK) über die Effekte der multimodalen Immuntherapie bei einem Ponsgliom mit Hilfe der Analysemethode Flüssigbiopsie.

Ponsgliome sind inoperable Tumore, die im unteren Teil des Hirnstamms auftreten, vor allem Kinder sind betroffen. Bisher wird die Verlaufsdiagnostik bei Hirntumoren durch bildgebende Verfahren (MRT) durchgeführt. Auf der neuen Plattform der „Liquid Biopsy“ möchte man nun genauere Untersuchungsergebnisse gewinnen, die nicht durch das Phänomen der Pseudoprogression fehlgedeutet werden können. Die Experten berichten über einen starken Abfall der molekularen Tumorantigene (Allelfrequenz der H3F3A-Mutation) unter dem Therapieprinzip, das am IOZK angewandt wird. Sie haben die Hoffnung, mit dieser Untersuchungsmethode noch genauere Hinweise auf den Krankheitsverlauf zu erhalten und wie die Therapie anspricht.

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